Friesheim an der Donau

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Frühjahrskonzerte 2017

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Weihnachtskonzert 2016

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Tohuwabohu - Kunst, Literatur und Musik

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Konzerte zum Advent

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Kölner Stadtanzeiger, 24./25. Dezember 2013
Kölnische Rundschau, 24. Dezember 2013

Magic Night am Jubiläumswochenende

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Kölner Stadtanzeiger, 8. Juli 2013
Kölnische Rundschau, 9. Juli 2013
Donau Post, 10. Juli 2013
Erftstadt Anzeiger, 13. Juli 2013
Erftstadt Magazin, 31. Juli 2013

Traditionelles Waldfest zum 100. Jubiläum

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Kölnische Rundschau, 22. Mai 2013
Kölnische Rundschau, 18. Mai 2013
Festakt zum 100. Jubiläum
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Kölnische Rundschau, 6. März 2013
Erftstadt-Anzeiger, 6. März 2013
Kölner Stadtanzeiger, 5. März 2013
Kölner Stadtanzeiger, 1. März 2013
http://www.ksta.de/erftstadt/jubilaeum-der-musikverein-friesheim-wird-100,15189182,21975104.html
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Musikverein zu Gast in Friesheim a. d. Donau
Kölnische Rundschau, 18. August 2012

Frühjahrskonzert 2012

Blasorchester konnte mit Kickern mithalten
Von Holger Böhne
Kölner Stadtanzeiger, 15.Juni 2011
Trotz des gestriegen DFB-Pokalfinale war die Bürgerhalle in Erp gut besucht.
Andreas Trenk sorgte mit seinem Akkordeon und dem Musikverein Friesheim für argentinische Stimmung in der Erper Bürgerhalle. (Bild: Böhne) ERFSTADT-ERP
Es ist so eine Sache mit festen Terminen. Glaubt man aktuellen Umfragen, geht der Trend immer mehr zu kurzfristigen Absagen, wenn sich eine bessere Gelegenheit auftut den Abend zu verbringen. Die Gefahr für ein Konzert am Samstagabend während des DFB-Pokalfinales war also groß.
Aber der Musikverein Friesheim hat sein Frühjahrskonzert immer am Samstag und Mittwoch vor Christi Himmelfahrt, und so ließ er sich auch vom Fußball nicht davon abbringen, berichtet Klarinettistin Regina Kannen. Das Wagnis hat sich gelohnt. Die Bürgerhalle Erp warimmerhin zu mehr als drei Vierteln gefüllt, und die Besucher (beiderlei Geschlechts) wurden dafür mit einem fulminanten Konzert belohnt.
Bedenkt man noch, dass die Friesheimer erst zum zweiten Mal in Erp spielen, nachdem sie im vergangenen Jahr dort die Bürgerhalle miteröffnet hatten, kann dies als voller Erfolg gelten. Das 45-köpfige sinfonische Blasorchester nahm die Zuhörer in diesem Jahr auf eine musikalische Reise durch die Welt des Tanzes mit. Polka, Cancan, Fandago und andere Tänze von Komponisten wie Joseph Hellmesberger, Johann Strauss, Georges Bizet und Igor Stravinsky sorgten für einen schwungvollen und abwechslungsreichen Abend. Als besonders kräftigen Einstieg war die Ouvertüre aus Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ ausgewählt worden. Der Cancan „Galop infernal“ aus der Ouvertüre dürfte vielen nicht unter diesem Namen bekannt sein, gehört aber zu den bekanntesten Stücken der klassischen Musik überhaupt.
Dementsprechend viele Füße wippten also mit. Und das sollte während des Konzerts so bleiben, denn Tänze haben nun einmal Schwung. Ein Schwerpunkt war der argentinische Tango. Um hier einen authentischen Klang bieten zu können, hatte Dirigent Matthias Kiefer den Akkordeonspieler Andreas Trenk als Solisten gewinnen können. Kiefer ist hauptberuflich Trompeter im Gürzenichorchester und lernte dort Trenk bei einem Gastspiel kennen. Dieser schaffte es allein und vom Orchester begleitet Buenos-Aires-Atmosphäre nach Erp zu holen mit Tangos von Richard Galliano und Astor Piazzolla.
Dass sich der Musikverein und sein Publikum auch um die Zukunft keine Sorgen machen brauchen, bewies der Auftritt des Jugendorchesters, dass unter anderem ein Medley aus dem Film Lilo und Stitch und Mamma Mia von Abba spielte.
Durch das Konzert führte humorvoll Laura Klinkhammer. Ihre Inhaltsangabe zu „Orpheus in der Unterwelt“ schafft es wahrscheinlich in keinen Opernführer, sorgte im Publikum aber für viele Lacher. Mit interessanten Hintergrundinformationen und Anekdoten zu den gespielten Stücken sorgte sie dafür, dass das Publikum nicht nur musikalisch in die Welt des Tanzes eingeführt wurde. Auch als „Tanzlehrerin“ versuchte sich Klinkhammer, und deutete vor jedem Tanz dessen Grundschritt auf der Bühne an. Wen es nach so vielen Tänzen in den Füßen juckte, der konnte am Ende des Konzerts das Motto des Abends selbst in die Tat umsetzen und das Tanzbein schwingen. Für alle die doch lieber Fußball geguckt haben, gibt es am Mittwoch um 20 Uhr im Alten Gasthaus in Friesheim die zweite Chance das Konzert zu besuchen.

Frühjahrskonzert 2011

Dankmesse im Kölner Dom

... und hier noch einige Impressionen vom 07.05.2011
das tiefe Blech im Einsatz
der Dirigent
und die Trompeten

100 Jahre KG 1911 Friesheim

Wallfahrt zum Kölner Dom mit 1200 Sängern

Adventskonzert 2010 im Schneetreiben

Trotz chaotischer Schneeverhältnisse war die Kirche St. Martin zum traditionellen vorweihnachtlichen Konzert des Musikvereins Friesheim gut besucht. Mit der Weihnachtsbläser-Overtüre von Douglas E. Wagner eröffneten die Bläser stimmgewaltig das Konzert um anschließend mit Choralia zum besinnlicheren Teil überzuleiten. Hierbei brillierte das Klarinettenquartett mit Klaus Peter Geigle, Martin Kirchharz, Roland Loosen und Bert Schoo mit einer speziellen Fassung des Abendsegens aus Hänsel und Gretel. Das komplette Holzregister zeigte den weichen Klang ihrer Instrumente mit dem Holländischen Weihnachtslied „De Herdertjes lagen bij Nachte“.
War die Beteiligung der Zuhörer bei „Tochter Zion“ noch im Programm vorgesehen, animierte die Christmas Carol Fantasy die Zuschauer spontan zum Mitsingen. Erstmalig mit dabei war in diesem Jahr ein Blockflötenquartett mit Sopran-, Alt-, Tenor und Bassflöte. Ihr gekonnt vorgetragenes Stück „Die vier Elemente“ bildete einen angenehmen Kontrast im Gesamtprogramm. Spielerisch wirkte der Tanz der Rohrflöten aus Tschaikowskys Nussknacker-Suite, der durch Ulrike Ruwe, Anja von der Haar und Rebecca Kiefer an den Querflöten interpretiert wurde. Mit heiteren und besinnlichen Texten umrahmte Eberhard Flügge die einzelnen Stücke. Den letzten Programmpunkt bildete eine eigens vom musikalischen Leiter des Vereins, Matthias Kiefer, für das Konzert arrangierte Fassung des Feierlichen Nachspiels von Richard Strauß. Da die Zuhörer das Konzert nicht ohne Zugabe enden ließen, zeigte der Verein eine weitere Seite seiner Vielseitigkeit und intonierte White Christmas in modernem Big Band Sound. Derart weihnachtlich eingestimmt nutzten viele Zuhörer die winterliche Atmosphäre um mit einem Glühwein, angeboten durch die Friesheimer Messdiener, den Konzertabend vor der Kirche ausklingen zu lassen.ei dem bekannten Adventslied „Tochter Zion“ sind Sie herzlich eingeladen mitzusingen. Ergänzend zur Musik stimmt Eberhard Flügge Sie mit besinnlichen Texten auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

Konzerte auch im Raum London

Erstellt 19.01.10, 07:43h Kölnische Rundschau
ERFTSTADT. Der Musikverein Friesheim hat sich für dieses Jahr eine musikalische Herausforderung vorgenommen. Am Sonntag, 7. März, wird in der Erper Pfarrkirche St. Pantaleon die „Missa Katharina“ von Jacob de Haan gemeinsam mit Erftstädter Chören aufgeführt. Neben diesem Benefizkonzert ist ein weitere Aufführung davon in Lechenich vorgesehen.
Außerdem hat das Orchester die Ehre, die Messe auch im Köln Dom zur Dom-Wallfahrt am 24. September gemeinsam mit 1500 Sängern aufzuführen. „Das ist für uns eine große Herausforderung“, sagt der Vorsitzende des Friesheimer Musikvereins, Robert Niederprüm.
Jugendleiter Johannes Kirchharz freut sich zusammen mit den vielen jungen Musikern des Vereins auf den England-Besuch. Seit Jahrzehnten besteht ein reger Austausch mit der Waltham-St.-Lawrence-Silver-Band aus der Nähe von Wokingham. Im Juli werden die Musiker vier Tage lang durch die Region reisen und mit den englischen Freunden mehrere Konzerte geben.
Das Jahreskonzert steht für Freitag, 9. Juli, ins Haus.
Auch im Karneval, bei Schützenfesten und Martinsumzügen sowie bei Adventskonzerten in Erftstadt und Bonn wird sich der Musikverein präsentieren. Fünf Karnevalsumzüge wird das Orchester von Weiberfastnacht bis Rosenmontag begleiten. Weiterhin bleibt der Musikverein Friesheim offen für weitere Musiker, die ein Blasinstrument spielen, wieder neu einsteigen oder ganz neu anfangen möchten. Geprobt wird mittwochs um 20 Uhr in der Aula der Don-Bosco-Schule. Interessenten könne sich unter (0 22 35) 68 95 75 melden. (uw)

Robert Niederprüm bleibt Vorsitzender beim MV-Friesheim

Erftstadt, 13. April 2009
„Gott sei Dank!“, entfuhr es einem der 40 anwesenden Mitglieder des Musikvereins Friesheim, als der Vorsitzende Robert Niederprüm auf der jüngsten Jahreshauptversammlung seine Bereitschaft zur erneuten Kandidatur erklärte. Auch der Ehrenvorsitzende Günter Happ gestand: „Jetzt ist mir ein Stein vom Herzen gefallen.“
Seit 10 Jahren führt Robert Niederprüm nun schon erfolgreich das Konzertblasorchester mit aktuell 49 aktiven Musikern. Im letzten Jahr hatte der Verein seinen 95. Geburtstag mit insgesamt 32 Einzelauftritten gefeiert. Beide Partnerorchester, die Waltham St. Lawrence Silverband aus England und die Société Musicale d’Arpajon aus Frankreich, waren zu Gast gewesen. Bei zwei Frühjahrskonzerten und 3 Weihnachtskonzerten in Friesheim, Bonn und Köln hatte das Orchester ebenso überzeugt, wie bei den Jubiläumsfeierlichkeiten der Lechenicher Schützenbruderschaft zu ihrem 500-jährigen Bestehen und vielen weiteren Auftritten. Für das große Engagement und die musikalische Qualität hatte der Verein 2008 auch den Kulturpreis der CDU Erftstadt erhalten.
Bei dieser Bilanz war die einstimmige Wiederwahl des Vorsitzenden eine Selbstverständlichkeit. Niederprüms Stellvertreter bleibt Dr. Roland Loosen. Stefan Loosen wurde als Geschäftsführer wieder gewählt. Im Amt bestätigt wurden ebenfalls Dagmar Gronostay-Scheitza als Kassiererin, Britta Voss als Notenwärtin und Ulrike Ruwe als Zeugwärtin. Laura Klinkhammer ist die neue Pressesprecherin des Orchesters. Jugendvertreter bleibt Johannes Kirchharz und für die Inaktiven sitzt Johann Müller auch die nächsten zwei Jahre im Vorstand des Musikvereins. Die Beisitzer Christian Kirchharz, Sabine Neumann und Christian Nickenig runden das Vorstandsteam ab.
Auch in diesem Jahr hat sich der Verein schon viel vorgenommen. Neben den traditionellen Frühjahrs- und Weihnachtskonzerten und diversen weiteren Auftritten in Nah und Fern, wird das Blasorchester diesmal zusätzlich ein gemeinsames Konzert mit dem Lechenicher Männergesangverein aufführen. Die Stadt Erftstadt hat den Musikverein auch schon für ein Jubiläumskonzert zum 40. Stadtgeburtstag verpflichtet.

Frühjahrskonzert 2009

Musikalische Reise um die Welt
Erstellt 19.05.2009, Kölner Stadtanzeiger
Unter Leitung von Matthias Kiefer begeisterte der Musikverein Friesheim das Publikum. BILD: STRANG
Erftstadt.
Viele arbeitsreiche Probewochenenden liegen hinter ihnen. In zahlreichen Register- und drei Gesamtproben haben rund 50 Musiker intensiv ihr neues Programm einstudiert. Ein Programm, mit dem die Zuhörer auf eine Reise durch die internationale Klangwelt geschickt werden. Man durfte gespannt sein auf die Frühlingskonzerte des „Musikvereins Friesheim“ im Alten Gasthaus.
Unter dem Motto „Von Wien durch die Welt“ erwartete die Zuhörer eine gelungene Mischung aus bekannten und neuen Melodien. Die Reise führte von Wien über Tschechien und Russland nach Italien, Spanien, Schweden und Amerika, schließlich wieder zurück nach Deutschland. So bot das Orchester unter Leitung von Dirigent Matthias Kiefer, hauptberuflich Solotrompeter im Kölner Gürzenichorchester von Polka bis Rock, von Walzer bis Paso Doble ein breites Spektrum an Musikstilen.
Mit Werken von Johann Strauß begann der musikalische Abend, weiter ging es mit Kompositionen von Lehár, Tschaikowski, Smetana und Puccini. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Beteiligung des Tenors und Violinisten Gerhard Dierig an ausgewählten Stücken des Programms. So begeisterte er das Publikum - der Saal war dicht besetzt - unter anderem mit Puccinis „Nessun Dorma“.
Neben ihm gefiel auch das Jugendorchester des Vereins. Unter Leitung von Sebastian Bongarz präsentierten die rund 20 Jungmusiker eine gelungene musikalische Mischung.
Wer die musikalische Reise rund um die Welt am Wochenende verpasst, hat heute noch eine Chance: Für das Konzert am Mittwoch, 20 Uhr, ebenfalls im Alten Gasthaus, gibt es noch Restkarten an der Abendkasse.
Die Meister der tiefen Töne
Kölner Stadtanzeiger
Von Horst Komuth, 17.04.09
Günther Happ und Tim Bönsch gehören zu den wenigen Tubisten im Kreis. Beide sind von anderen Blechblasinstrumenten gekommen und sind eher zufällig dem eigentümlichen Reiz der Tuba erlegen.
Jung und Alt haben Spaß mit ihrer Tuba: Tim Bönsch (18) und Günther Happ (73)
BILDER: KOMUTH, PRIVAT
Erftstadt-Friesheim - Günther Happ greift zu einem mächtig großen Instrument, lächelt einen kurzen Moment, setzt die Lippen ans Mundstück und entlockt gefühlvoll der Tuba satte Basstöne. Dem 73-Jährigen steht der erst 18-jährige Tim Bönsch gegenüber, und auch der weiß, wie aus dem wuchtigen Teil stimmungsvolle Töne herauszuholen sind. Das sieht so einfach aus, ist es aber beileibe nicht. „Die Kunst besteht darin, die Lippen breit zu machen, die Luft in langsame Schwingungen zu versetzen und dadurch tiefe Töne zu erzeugen“, erläutert Bönsch. Nach etwa dreimonatiger Übungszeit könne es gelingen, die ersten Melodien zu spielen.
Freilich bedürfe es beim Tubaspiel auch eines großen Lungenvolumens, damit die Töne klar und laut erklängen, ergänzt sein Mitspieler Happ. Gute Muskeln seien ebenso gefragt. Denn wenn bei Straßenumzügen das bis zu zwölf Kilo schwere Instrument getragen werden müsse, dürfe der Musiker nicht auf halbem Wege erschöpft zusammenbrechen. Bönsch: „Nicht nur deswegen sind Tubisten bei Musikvereinen und Orchestern immer noch rar gesät.“
Besonderes Gehör
Die beiden Musiker Happ und Bönsch sind Mitglieder des Musikvereins Friesheim. Doch warum spielen sie ausgerechnet so ein Rieseninstrument wie die Tuba? „Ich habe ein besonderes Gehör für Basstöne“, erläutert Happ und unterstreicht: „Der Bass ist das klangliche Fundament für die Musik. Und die Tuba ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente.“ Auch aus einer schlichten Notwendigkeit heraus habe er sich für das Tubaspiel entschieden. Nach der Neugründung des Vereins im Jahre 1968 habe er zehn Jahre lang Tenorhorn gespielt. „Kaum jemand wollte Tuba spielen, bis wir nur noch einen hatten, der das Instrument spielte. Also entschied ich mich, die Tuba auszuprobieren. Jetzt ärgere ich mich, nicht schon viel früher damit angefangen zu haben“, sagt Happ.
Tim Bönsch spielte seit seinem siebten Lebensjahr Trompete und entdeckte später den eigentümlichen Reiz der Tuba. „Ich hatte einfach mal Lust auf was Neues. Das Tolle an der Tuba ist, dass der tiefe Ton den idealen Rahmen für einen großen musikalischen Klangkörper bietet“, beschreibt er seine Faszination. Beide Musiker sind stolz darauf, einem der wenigen Blasorchester in der Region anzugehören. „Ein Blasorchester setzt sich mit anspruchsvoller Musikliteratur auseinander, arrangiert teilweise selbst die Stücke und gibt Konzerte“, hebt Vereinsvorsitzender Robert Niederprüm hervor. Die Friesheimer spielen nicht nur Marschmusik. „Gerade die Vielfalt des Repertoires ist es, die mich und alle anderen fasziniert“, erläutert Günther Happ, der seit 41 Jahren im Musikverein aktiv ist. „Wenn jemand Spaß an der Musik hat, sollte er keine Stilrichtung ausgrenzen. Das gilt auch für Schlagermelodien, die durchaus anspruchsvoll dargeboten werden können“, betont der Pädagoge, den viele Erftstädter noch aus seiner langjährigen Zeit als Gymnicher Grundschulrektor kennen dürften. Happ: „Jedes Orchestermitglied soll alle Stücke wirklich gerne spielen, lautet im Musikverein die Richtschnur. Wichtig ist, dass alle Instrumente wie eine einzige musikalische Einheit beim Publikum rüberkommen müssen. Musikalisch muss man stets das Gemeinschaftsprodukt vor Augen haben und dem Ganzen dienen.“ Und Tim Bönsch ergänzt: „Sich als Solist quäkend hervorzutun ist nicht gefragt.“

Kulturpreis 2008

Ganz besonderes „Noten“-Heft

Erstellt 01.09.2008, Kölner Stadtanzeiger
Der Musikverein Friesheim wurde mit dem CDU-Kulturpreis ausgezeichnet. (Bild: Remke)
Erftstadt-Friesheim
Zum dritten Mal wurde am Freitagabend im Friesheimer Umweltzentrum der Kulturpreis der CDU Erftstadt verliehen. In diesem Jahr wurde der Musikverein Friesheim ausgezeichnet: Die Mitglieder der Jury überreichten einen Notenständer mit einem ganz besonderen „Noten“-Heft, prall gefüllt mit Euro-Scheinen.
Stellvertretend für alle Mitglieder nahmen das Jugendorchester, Vorsitzender Robert Niederprüm, sein Vorgänger Günther Happ, Dirigent Matthias Kiefer, der ehemalige Leiter des Jugendorchesters, Martin Kirchharz, und sein Nachfolger Sebastian Bongarz die Auszeichnung entgegen.
Der Verein wurde 1913 gegründet. Die beiden Weltkriege beeinträchtigten zwar die Vereinsarbeit, doch die Musiker bereicherten weiterhin in reduzierter Besetzung das Dorfgeschehen und begleiteten die Karnevals- und Martinszüge und die wichtigsten kirchlichen Feiertage. 1968 ging es wieder aufwärts: Happ und 20 weitere Musiker hauchten dem Verein mit Unterstützung durch Pfarrer Robert Jäger und Bürgermeister Erich Schramm neues Leben ein. Happ stellte außerdem seinen Keller für die Proben zur Verfügung. Besonders lobte die Jury, bestehend aus dem Stadtparteivorsitzenden Michael Schmalen, dem Vorsitzenden der Stadtratsfraktion, Alfred Zerres, Vize-Bürgermeister Albert Granrath, dem Beigeordneten Volker Erner und der stellvertretenden Parteivorsitzenden Erika Simons, die Jugendarbeit des Vereins.
Solisten setzten Glanzlichter
Von JAN ROSSBACH, 28.04.08
Erftstadt-Friesheim - Der Musikverein Friesheim feierte sein 40-jähriges Bestehen. Das Große Jubiläumskonzert im Alten Gasthaus Friesheim zeigte die Vielseitigkeit des Vereins. „Alles Rodger(s)“ - lautete das diesjährige Motto.
Das Orchester bot ein schwungvolles Jubiläumskonzert
Erftstadt-Friesheim -„Alles Rodger(s)“ - so lautete das Motto des diesjährigen Frühlingskonzertes des Musikverein Friesheim im Alten Gasthaus, mit dem die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr des Vereins eingeläutet wurden. Nach der Vereinsgründung im Jahre 1913 gab es kriegsbedingt mehrere Unterbrechungen und Ruhephasen. Doch seit der Neugründung vor 40 Jahren durch Günter Happ - heute noch Mitglied im Blasorchester - kann der Verein auf eine kontinuierliche musikalische Arbeit zurückblicken.
Im ersten Teil, den das Blasorchester mit der Ouvertüre zu „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé schwungvoll einleitete, konnten sich gleich mehrere Musikerinnen und Musiker solistisch hervortun und ihre Instrumente, die normalerweise im Kollektiv des Tutti-Klangs unterzugehen drohen, glanzvoll präsentieren. Begleitet vom Orchester unter dem elektrisierenden Dirigat von Matthias Kiefer zeigten die beiden Flötistinnen Annika Herrmann und Rebecca KIefer in Kurt Gäbles „Celtic Flutes“ ihr ganzes Können. Der eindringliche Klang des Sopransaxophon (Armin von der Haar) konnte in Astor Piazollas „Oblivion“ bewundert werden ebenso wie das melancholische Wiegenlied von Kees Vlak, in dem Sandra Esser das selten gehörte Flügelhorn zum Klingen brachte.
Der Musikverein Friesheim legt großen Wert auf Jugendarbeit und Nachwuchsförderung, was vor allem durch die Gründung des Jugendorchesters im Frühjahr 2000 eindrucksvoll bestätigt wurde. Und dieses Jugendorchester, das seit Dezember 2007 von Sebastian Bongartz geleitet wird, eröffnete den zweiten Teil mit Michael Sweeney's Medley „Great Movie Adventures“ sowie John Williams' „Highlights from Shrek 2“ in einer Bearbeitung von Michael Brown.
Danach rückte dann das musikalische Motto „Alles Rodger(s)“ in den Fokus des Interesses. Der amerikanische Musical-Komponist Richard Rodgers (1902-1979) legte in den 40er- und 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine eindrucksvolle Broadway-Karriere hin. Einer seiner größten Erfolge war das 1943 uraufgeführte Musical „Oklahoma“, aus dem das Orchester unter Matthias Kiefer eine Auswahl präsentierte.
Das Publikum war, wie schon im ersten Teil, vollends begeistert, was sich auch im Medley von Melodien aus „South Pacific“ und „The Sound of Music“, zweier weiterer großer Musicals aus der Feder von Rodgers, nicht ändern sollte. Mit einer Zugabe aus „Oklahoma“ endete ein Abend, der die ganze Vielseitigkeit des Musikvereins beleuchtete.
Souverain und mit Humor
Das „bunte Kaleidoskop“ aus solistischen Glanzlichtern endete mit dem kurios-ulkigen „Tuba Concerto Espanol“ von Kurt Gäble, bei dem Solist Udo Müller neben aller musikalischer Souveränität auch seinen Humor zu voller Entfaltung brachte. Der vergnügliche Orchester-Marsch „Whistle while you work“ von Frank Churchill rundete den ersten Teil ab.

Erleben Sie den Musikverein live

 

Termine 2017

 

September

10.09. - 16.00 Uhr
Kinder- und Familienkonzert
Kulturtage Erftstadt
Altes Gasthaus, Friesheim

 

Dezember

02.12. 
Aufstellen des Weihnachtsbaumes
Dorfgemeinschaft Friesheim

 

16.12. - 20.00 Uhr
Konzert zum Advent
St. Adelheid Bonn-Pützchen

 

17.12. - 17.00 Uhr
Konzert zum Advent
St. Martin Friesheim

 

24.12. - 21.30 Uhr
Weihnachtliche Musik vor der Christmette, St. Martin Friesheim

 

Jeden Mittwoch proben wir hier. Bitte klicken.

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